XR 10 von Fabian

Axial hat einen neuen Competition Crawler auf den Markt gebracht, der anders als die Mitbewerber, über zahlreiche neue und auch radikale Features besticht.

Die Karosse bzw. der gesamte Wagen bestechen durch ein neues Design



Extrem kleines aber extrem vielseitig einstellbares Chassie



Extrem kleine Getriebeboxen, die sich an die Achse anschmiegen






Die Auslieferung des Crawlers erfolgt in einer sehr kleinen, aber optisch sehr interessanten Box.



Beim Öffnen der Box fällt der Blick sofort auf die vielen Tütchen und die putzige Karosserie. Wie auch alle Axial Modelle der ersten Generation wird auch der XR10 nur als Kit-Version (zum Zusammenbauen) angeboten, ob sich dies noch ändert (also ob noch eine RTR oder RTC Variante kommen wird) ist erstmal fraglich.



Der Inhalt der Box (für diejenigen die sich fragen "wo sind die Reifen" , das Kit wird ohne Reifen und ohne Elektrik ausgeliefert)



Die einzelnen Tüten sind einzeln mit Buchstaben (A-J) gekennzeichnet, und vereinfachen dadurch erheblich den Zusammenbau (auch für weniger versierte Schrauber)

Was sher sehr lobenswert ist, ist die verpackung der einzelnen Bauteile je nach Bauabschnitt d.h. je Bauabschnitt befinden sich alle Teile/Schrauben in einer Tüte.

Mit dem vorderen Getriebe wurden begonnen. Wie man sehen kann sind die einzelnen Zahnräder sehr fein verzahnt, was auf eine gute selbsthemmung der Getriebes schließen lässt.



Nach dem aufreihen der Zahnräder und dem abschmieren wurde das Gehäuse verschlossen.



Als Motoren habe ich mich für den anfang für Kyosho Magnetic Mayhem Motoren entschieden (da sie noch da lagen) die Motoren sind 550er und erzeugen ein recht beachtliches Drehmoment.



Der vordere Motor wurde montiert, und anschließend das Getriebe ganz verschlossen.



Anflanschen an den Achskorpus



Danach wurde die Achse umgedreht, der Spool sowie die äuseren Lager montiert und anschließend das Achsgehäuse mit der zweiten hälfte verschlossen.





Die C-Hubs wurden montiert.



Anschließend die CVD-Wellen (Liegen dem Bausatz bei)



Zu guter letzt die Lenkhebel.



Die Achse wurde wieder einmal gedreht und die Teile der BTA konnten montiert werden.

Nach dem aufreihen und abschmieren der Zahnräder wurde das Gehäuse verschlossen





Der Motor wurde verbaut



Der Achskorpus wurde angeflanscht und der Spool mit den Hinterachswellen eingelegt



Nach dem abschmieren wurde das Achsgehäuse mit der zweiten hälfte verschlossen



Die Hinterachse wurde umgedreht und die Montageplatte wurde montiert



Zum Abschluss wurden noch die Straigt Axle Adapter montiert



Die Komplett montierten Achsen



Als nächstes stand die Montage der Links auf dem Programm:

Die Unteren



Die Oberen




Die Links (Untere und Obere) wurden an die Achsen montiert

Vorderachse



Hinterachse




Die Achsen konnten dann kurz zur Seite gelegt werden, da die Chassiemontage anstand.

Das Chassie und der Elektroniktray werden ineinander geschoben und mittels vier Schrauben gehalten, so kann auch später ein schneller zugriff erfolgen



Das montierte Chassie



Es ging an die Dämpfer.

Der F Beutel beinhaltet die kompletten Dämpfer sowie das Zubehör



Die verwendeten Materialien sind als recht hochwertig anzusehen, Dämpfergehäuse aus Aluminium, Titan Nitrit beschichtete Kolbenstangen sowie Hochwertige Silicon O-Ringe.

Verschraubt werden die Dämpfer über Kunststoffkappen (die es Optional natürlich auch aus Aluminium gibt)

Die Dämpfer Bauteile im Detail



Die Montage des ersten Dämpfers geht sehr gut von der Hand



Schnell waren auch die Restlichen einsatzbereit...



... und konnten an die Vorderachse...



... sowie Hinterachse montiert werden

Die Felgen sind eine spezielle Erwähnung wert, da es sich zwar auch um Beadlock Felgen handelt aber völlig neu konzipiert.

Der Reifen wird zwar auch geklemmt, aber nicht wie bisher mit 2 Beadlock Ringen (je Radseite einer) sonder mit nur einem über ein neues Klemmsystem.

Die Hinterfelgen





Die Vorderfelgen:

Hier wird von Axial schon ein Satz Gewichte mitgeliefert ( Je halbem Felgenring 57g und je Einsatz 21g, pro Rad also 157g) und kann Optional noch weiter ausgebaut werden.



Der Felgenring wird einseitig mit einer schraube fixiert



Die Gewichtseinsätze konnten eingesetzt, dann wurde der Ring um die Felge gelegt und mittels der zweiten schraube verschraubt



In die Felgenringe können übrigens weitere 4 Gewichtseinsätze eingeschoben werden (6 insgesamt) und natürlich sind die Gewichte auch bei den Hinterfelgen montierbar.


Die Einlagen wurden Sternförmig beschnitten (dadurch kann der Reifen mehr Walken und sich etwas besser festsetzen)



Anschließen wurden die Einlagen in die Reifen eingelegt



Dann folgte die Felge



Das Rad wurde umgedreht und der Klemmring konnte aufgesteckt werden (Wichtig! Die Reifenflanke muss sauber im Felgenspalt sitzen bzw. eingedrückt werden)





Das Rad wurde wieder umgedreht und auch hier die Reifenflanke wieder sauber in den Felgenspalt gedrückt



Nun konnte der Beadlockring aufgesetzt werden und mittels der sechs schrauben verschraubt werden (Die Schrauben greifen nun in den von hinten eingelegten Klemmring und klemmen nun beide Reifenflanken gleichzeitig)



Das Design der Felgen ist übrigens nicht nur schick sondern auch funktionell. In die sechs großen aufnahmen (Löcher) können weitere Gewichte eingesetzt werden und so die Chassiebalance verändert werden. Das ganze von außen ohne den Reifen demontieren zu müssen.

Diese Felgen und das Gewichtssystem stammen aus der Zusammenarbeit von Axial mit Vanquish Produkts und förderten bisher noch weitere Tuningteile für den XR10 zu tage.

www.vanquishproducts.com


Zu guter letzt wurden die Räder ans Chassie montiert

Die Karosse stand an und wurde getrimmt sowie mit löchern versehen



Dann wurden die Scheiben maskiert



Ich habe mich für schwarzen lack entschieden da er recht passend ist.

Die erste Lackschicht wurde aufgetragen



Die zweite Schicht



Die dritte Schicht



Die vierte Schicht



Zum Abschluss die fünfte Schicht



Nach dem trocknen konnte die Maskierfolie der Scheiben entfernt werden



Die äußere Schutzfolie wurde ebenfalls entfernt



Die Karosse wurde dann noch mit den Aufklebern versehen



Und konnte dann montiert werden